Keine schnellen Motorroller für Anfänger
Spätestens im Frühling knattern wieder die Roller über die Straßen. Deren Beliebtheit steigt ständig und auch im nächsten Jahr ist mit einem Anstieg an Rollerfahrern zu rechnen. Denn es ist nicht davon auszugehen, dass die Benzinpreise sinken werden. Das spricht für steigende Verkaufszahlen. Doch auch die Roller-Produktion schläft nicht. Immer schnellere Modelle verlassen die Werkshallen. Aber nicht für jeden sind diese Maschinen auch geeignet. Wer bisher überhaupt noch kein Zweirad gefahren hat, sollte die Finger von einem schnellen Roller lassen. Es reicht durchaus zum Üben ein Mofaroller mit 25 ccm. Denn viele unterschätzen das Lenkverhalten eines Motorrollers, der mehr als 25 ccm Hubraum auf die Räder bringt.
Deshalb ist es für die Fahranfänger besser, sich einen Motorroller mit einer niedrigen Größe des Hubraums zu kaufen. Es ist nicht nur so, dass man gerade als Anfänger Fehler macht und schnell der Lack einen Kratzer bekommt, es ist so für die Fahrsicherheit besser. Denn üben macht den Meister, so lautet zumindest ein bekanntes Sprichwort. Und da ist etwas Wahres dran.
Auch wenn sie oft belächelt wird, 25 ccm Mofas reichen aus, um sich erst einmal an den Straßenverkehr zu gewöhnen. Beliebt sind aber auch Mopeds mit einem Hubraum von 50 ccm. Für Anfänger sind sie durchaus auch geeignet.
Die Hubraumklasse ist maßgebend für den Führerschein. Ein Mofaroller darf bereits mit 15 Jahren gefahren werden. Für eine 50 ccm Klasse muss ein Jahr gewartet werden, denn den gibt es erst mit 16 Jahren. Beide Roller sind für den Einstieg die beste Variante. So können die Jugendlichen erst einmal die notwendige Fahrpraxis sammeln, um später auf schnellere Maschinen umsteigen zu können. Aber bitte immer an den Helm denken, der ist nicht nur Pflicht, sondern verhindert auch schwerste Verletzungen.